Vom Apple IIe bis zur KI — über 40 Jahre Code.
Screencase — ein Case für Screens. Erste Zeilen Code auf einem Apple IIe um 1985. Seit Ende der 1990er Jahre als unabhängiger Webdesigner und Webprogrammierer: Dutzende Projekte, kleine persönliche Websites, Unternehmensauftritte, Hostels in Argentinien, Nachhilfeplattformen, Apotheken, Vermittlungsportale.
Diese Seite ist ein KI-erstelltes "Archiv" — eine Rückschau auf das, was entstanden ist. Ohne Hochglanz, ohne Marketing, stichwortartig, eine unvollkommene KI-Zusammenfassung, die Details ungenau und sprachlich nicht 100% repräsentativ wiedergibt. Experimentell, inhaltlich in den groben Zügen auf Fakten basierend und richtig.
Erste Programmiererfahrungen an einem Apple IIe im schulischen Computerraum, den ich nur 1–2h pro Woche nutzen konnte. Dazwischen schrieb ich Code auf Papier, oder sogar radfahrend visualisierend ins Gedächtnis.
Kleine Mini-Programmchen, Klimastatistik, Versuche, kleine Spiele zu programmieren, Mini-Routinen in Assembler via Hexadezimaleditoren. Völlig crazy ehrlich gesagt — aber auch gute Konzentrationsübungen.
Veröffentlichung eines Vokabellernprogramms im Printmonatsmagazin CHIP (später Chip.de) für Atari 130XE, BASIC.
Und ein Chatprogramm, das mit jeder neuen Konversation dazulernte. Aber mehr wie eine Datenbank. Ich wusste damals, es geht sicherlich besser, aber mir fehlte mathematisches und theoretisches Verständnis. Meine Vision war, dass über eine große Zahl von Texten es eine Möglichkeit geben müsste, die Antwort auf eine Frage oder einen Satz zu verallgemeinern (abstrahieren) … Ich glaube, nur ich und mein kleiner Bruder spielten einige Wochen damit rum.
Bis ich mit 18 den Rechner wegwarf im Glauben, nie wieder was mit Computern zu tun haben zu wollen und mich besser auf die Fülle und Lebendigkeit der Natur und des Geistes zu fokussieren.
Mit 19, 20: ein Handbuch für jemanden geschrieben für ein Computerprogramm. Erste Kontakte mit Mailbox-Systemen — dem Vorläufer des Internets.
Etwa zwei Jahre danach: ein Videoprojekt, ein digitales Kunstwerk via Internet in die USA geschickt. Das Skript und das Konzept geschrieben. Durch einen Computercrash verloren — einzige Kopie, eine VHS-Kassette.
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Fachschaft in Düsseldorf den Vorschlag gemacht, die Forschung mit der Bibliothek und dem öffentlichen Internet zu verbinden. Konstante Hardware-Ressourcen-Probleme. Die Idee einer Plattform zur Verfügungstellung von studentischen Hausarbeiten und schulischen Hausaufgaben — das haben dann andere sehr erfolgreich umgesetzt, während ich mit mehreren Nebenjobs gleichzeitig, teilweise fünf, beim Geld verdienen war.
Zu viele Nebenjobs gleichzeitig. Die richtigen Ideen. Aber immer am Rand der Ressourcen.
Dann: das World Wide Web. HTML war noch Table-basiert, CSS gerade frisch erfunden. Ein Modem, ein FTP-Client, ein Texteditor — und die Neugier, die nie ganz verschwunden war.
Aus einem Hobby wird eine freiberufliche Tätigkeit. Unter dem Namen Screencase — Webdesign & Webprogramming entstehen die ersten kommerziellen Projekte.
PHP 3/4, MySQL, Photoshop. Flash. GIF-Animationen. Rollover-Buttons aus JavaScript. Die Werkzeuge der Zeit.
Viele kleine und mittlere Unternehmen bekommen ihren ersten Webauftritt. Handwerksbetriebe, Dienstleister, ein Stallbau-Unternehmen, eine Reiki-Praxis in Stuttgart, ein Schmuckhersteller, ein Lampenbauer, ein Ökoprodukthersteller aus Berlin, eine Kunsttherapeutin, Gastronomie.
Jeder Auftrag ist anders. Jeder Kunde hat eine Geschichte, die es auf eine Seite zu bringen gilt.
Es beginnt damit, selbst Nachhilfe zu geben — auch in sozialen Einrichtungen und im Minigruppenunterricht. Um sich als Nachhilfelehrer zu bewerben, entsteht eine kleine persönliche Seite mit dem Trellix-CMS-Baukasten. Bald darauf: immer mehr eigener Code.
Was als eigene Werbung beginnt, wird zur Anlaufstelle — andere Lehrer fragen, ob sie auch auf die Seite können. So entsteht die erste deutschsprachige Online-Nachhilfe-Vermittlung im DACH-Raum. Die Domain war schon seit 2000 registriert. Langsam, neben den bekannten Kundenprojekten, wächst die Plattform auf gemietetem Shared-Hosting. Heute: eigener Hetzner-Server, tausende Nutzer.
Parallel zur Webentwicklung: Tango Argentino, entdeckt um 2004, wird zur Leidenschaft. 2008–2010 auch als Tangolehrer in Stuttgart unterwegs — eine unerwartete Parallele: Führen und Folgen, Improvisation, Kommunikation ohne Worte.
Die Nachhilfe-Plattform wächst weiter. Neue Sprachversionen, neue Städte, neue Features. Die Kundenprojekte laufen nebenbei.
Ein Lebensabschnitt in Südamerika. Neue Projekte entstehen vor Ort: Hostelwebsites, eine Sozialeinrichtung in Iguazú, ein Videoverleih. Das Web kennt keine Grenzen — der Laptop wird zum Büro, egal auf welchem Kontinent.
2012: ein ungewollter Neustart der Plattform. Herausforderungen, die man sich nicht aussucht — und die einen trotzdem weiterbringen.
Die Plattform hinter Nachhilfe-vermittlung.com wächst zu einem universellen CMS/CRM-System: Cms4life. Die Architektur wird multiprojektfähig — ein Kern, viele Ausprägungen. Neue Vermittlungsplattformen, Firmenwebsites, Backoffice-Systeme entstehen auf derselben Codebasis.
Jedes neue Projekt ist ein weiteres Argument dafür, den Kern noch besser zu machen.
Ein Deep Dive in Serveradministration: Debian, MariaDB, MySQL, nginx, ZFS, systemd, Firewalls, Mailserver. Dazu neue CSS-Techniken — Grid, Custom Properties, Container Queries — die das Frontend-Denken verändern. PHP 8, dann 8.4. Nicht endendes Lernen.
Die Plattform wird von Grund auf modernisiert. Neue Server, neue Architekturen, neue Möglichkeiten. Das Web von 1998 ist eine andere Welt geworden.
Schon seit 2018 viele Gespräche über KI — wohin das notwendigerweise führen würde. Dann Zugang zum OpenAI Playground bei einem Freund, noch bevor es ChatGPT gab. Die Modelle hießen damals davinci, curie, babbage, ada. Dort Anfang 2020 die ersten LLM-Wunder erlebt. Erste Code-Completions mit 2–4T Token, glaube ich, die teils schon sehr hilfreich waren und aber auch je länger desto katastrophaler zu Nonsense abdrehten …
KI hält Einzug. Semantische Suche, automatische Texte, KI-gestützte Vermittlung, Embeddings, LLMs als Werkzeug und Gesprächspartner. Die bedrohlich faszinierende Herausforderung: wir programmieren uns den Boden unter den Füßen weg.
KI — die verführerische Sirene im Meer der imperativen Algorithmen. Man hört ihren Gesang und weiß nicht, ob sie einen ans Ziel bringt oder auf die Klippen. Und doch: die Freude am kreativen Entdecken bleibt — erfüllend und dankbar, wie beim Tanzen. Vibe und Code. So kommt langsam alles zusammen.
Deutschlands älteste unabhängige Nachhilfe-Vermittlungsplattform. Seit 2001.
Zur Website →Vermittlungsplattform für Dozenten und Bildungseinrichtungen.
Zur Website →Ohne Hochglanz, ohne Marketing. Nur stichwortartig. Eine unvollkommene KI-Zusammenfassung, die unter Umständen Details unrichtig oder ungenau und sprachlich nicht 100% repräsentativ wiedergibt. Experimentell, inhaltlich weitgehend richtig — aber Details matter.